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SPD Bosau aktuell |
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SPD Landesvorsitzender Ralf Stegner ehrte Mitglieder
Am Sonntag, dem 22. Januar 2012 kam der
SPD-Landesvorsitzende Ralf Stegner nach Bosau, um zusammen mit der Ortsvereinsvorsitzenden Birgit Steingräber-Klinke zehn langjährige Mitglieder zu ehren:
10 Jahre: Marcus Landsetzer
15 Jahre: Melanie Schloz
20 Jahre: Hans-Jürgen Landsetzer, Volker Gudewer
25 Jahre: Beate Müller-Behrens, Claudia Kähler-Boumaza
40 Jahre: Birgit Steingräber-Klinke, Burkhard Klinke, Werner Lindlahr
45 Jahre: Jürgen Storm
Birgit Steingräber-Klinke freute sich auch Gäste aus den benachbarten Ortsvereinen (Ahrensbök, Dersau, Plön, Eutin) begrüßen zu können. Zunächst ging sie auf das aktuelle Thema Verwaltungsstrukturreform ein und informierte die Anwesenden über den Inhalt des Schreibens aus dem Innenministerium, in dem das Amt und die Stadt noch einmal aufgefordert werden, nun endlich Verhandlungsbereitschaft zu zeigen, sonst würde das Innenministerium allein entscheiden. Die CDU und der Bürgermeister scheinen aber nicht an Gesprächen interessiert zu sein, obwohl bei den Verhandlung damals in den Vertrag zwischen Amt und der Gemeinde Bosau die Zielsetzung mit aufgenommen wurde, dass mittelfristig eine gemeinsame Verwaltung gebildet werden sollte. So erzeugte der Antrag der CDU, 2012 einen hauptamtlichen Bürgermeister in Bosau zu wählen, nur Kopfschütteln, denn dieser hat dann, wenn das Innenministerium seine Entscheidung fällt, keine eigene Verwaltung mehr, da die Stadt Plön die Verwaltungsleitung übernehmen soll, der Bürgermeister aber weiter bezahlt werden muss.
Anschließend blickte die Vorsitzende auf die Jahre zurück, in denen die zu ehrenden Mitglieder in die SPD eingetreten waren und rief auch Erfolge der Sozialdemokratie in Erinnerung. Sie überreichte anlässlich der Jubilar-Ehrung Urkunden und Rotwein.
Ralf Stegner hob die verschiedenen ehrenamtlichen Tätigkeiten der Jubilare hervor und dankte für das gezeigte Engagement. Heute muss niemand mehr Angst haben, wenn er sich in der SPD engagiert. In den Anfangsjahren der SPD war der Einsatz für Freiheit und Demokratie gefährlich. Heute sollte man auch etwas tun und sich weiter für die Demokratie einsetzen. Johannes Rau hat einmal gesagt: „Sagt, was ihr tut und tut, was ihr sagt“. Dieser Ausspruch sollte laut Stegner auch für Landtagswahlkampf gelten. Es geht nur mit kleinen Schritten in die richtige Richtung.
Zum Thema „Wulf“ sagte Ralf Stegner, dass dieses Bild von Politikern einen falschen Eindruck vermittelt.
Birgit Steingräber-Klinke |
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Burkhard Klinke 15. 1. 2012
SPD Fraktion Bosau
Gemeindevertreter, Bosau
Pressemitteilung
Gemeinde Bosau muss aus den negativen Schlagzeilen kommen.
Schlagzeilen vom „Verein WGB“ schadet der Gemeinde und dem Kreis Ostholstein
Jeden Tag wieder eine neue Negativmeldung über die Gemeinde Bosau- die Perle am großen Plöner See.
Gestern die Negativmeldungen der Wählergemeinschaft Bosau- über unsere Schule in Hutzfeld, Feuerwehren, heute über den Zustand der Straßen, die Verwaltungsstruktur, der Kreis Ostholstein, Bosau soll den Kreis Ostholstein verlassen, denn laut WGB“liebt den Kreis Ostholstein niemand.“ Was kommt vom Vereinsvorsitzenden Roger Barenscheer morgen?
Erst einmal sollte er sich den nötigen Sachverstand aneignen, bevor er mit ständigen Falschmeldungen agiert.
Drei Beispiele sind u. a. zu nennen. 1. Die Gemeinde Bosau hat nicht 7 sondern 8 Ortswehren. 2. Die Straße von Bosau nach Hutzfeld ist eine Kreisstraße, ist repariert worden und kann jetzt wieder mit 100 km/h befahren werden. Von Hutzfeld nach Eutin ist es eine Landesstraße – L 176 – hier sollte er sich bitte an den CDU Ministerpräsidenten wenden. 3. Wir alle können stolz darauf sein und uns glücklich schätzen in einem der tourismusintensivsten Kreise von Deutschland zu wohnen. Wir wohnen und leben hier, wo andere Urlaub machen. Wenn pauschal geschrieben wird,“ Den Kreis Ostholstein liebt hier niemand“, sollte er als Vorbild den schönen Kreis sofort verlassen und dazu fordere ich ihn auf , in den Kreis Plön zu ziehen. Den Kreis zu wechseln, kann nur das Land Schleswig- Holstein beschließen, als kleiner Hinweis.
Das jetzt auch noch dieses Negativ-Image über die Luftkurort Gemeinde Bosau vom CDU Gemeindevertreter und dem Vorsitzenden des gemeindlichen Bau-, Verkehrs und Umweltausschusses Eberhard Rauch fortgeführt wird mit der Botschaft in den Medien: Kein Geld für die Gemeindewege – Straßen sind in einem desolaten Zustand – trifft nur noch auf Unverständnis.
Von einem CDU Ausschussvorsitzenden kann man die „parlamentarischen Gepflogenheiten und Spielregeln“ erwarten und nicht gleich den „Gang“ zu den Medien. Herr Rauch informiert die Fraktionsvorsitzenden der Gemeinde, die Verwaltung , evtl. wird der Ausschuss kurzfristig einberufen, es wird ein entsprechender Dringlichkeitsantrag eingereicht und vor allem werden dann sofort Entscheidungen getroffen.
Durch die ständigen Negativ- Meldungen über unsere Gemeinde werden die Schülerzahlen sich weiter rückläufig entwickeln, es werden keine neuen BürgerInnen in die Gemeinde ziehen, Gewerbetreibende siedeln sich bei uns nicht weiter an und vor allem unser Tourismus wird sich noch weiter rückläufig entwickeln.
Wir erwarten durch das Gespräch zur Verwaltungsstrukturreform mit dem Innenministerium am Montag eine positive und endgültige Entscheidung für die Gemeinde Bosau, damit die BürgerInnen wissen, wie es weiter gehen soll.
SPD Gemeindevertreter Klinke:“ Das „Vereinsgebaren“, d. h. die Polemik der WGB schaden der Luftkurortgemeinde Bosau sehr und damit hat sich der Vorsitzende disqualifiziert.
Burkhard Klinke
SPD Gemeindevertreter u. Kreistagsabgeordneter |
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Pressemitteilung, 1.11.2011
SPD sieht progressive Innovationskraft bei WGB nicht
Erstens ist es schon beschämend, dass die WGB, die auch einen stellvertretenden Bürgermeister stellt, nicht einmal weiß, dass wir 8 Ortswehren in der Gemeinde Bosau haben. Diese haben sich alle der Leistungsbewertung „Roter Hahn“ gestellt und die Prüfungen mit guten Ergebnissen bestanden und somit die Leistungsfähigkeit unserer Ortswehren herausgestellt. Deshalb bezweifeln wir die Aussage, dass benachbarte Wehren Grenzregionen viel besser versorgen können. Dieses sicher auch nicht kostenlos!
Als Feuerwehrkamerad würde ich diese Aussage als Beleidigung empfinden. Außerdem arbeiten unsere Wehren mit den umliegenden Wehren auch zusammen.
Zweitens wenn sich die WGB nur dem Gemeinwohl verpflichtet fühlt, dann würde man aber nicht für 3 Regionalwehren plädieren, denn unsere Ortswehren gestalten gemeinsam mit den Dorfvorständen das Miteinander in den Dörfern der Gemeinde (Dorffeste, Laternenumzüge). Ohne sie wäre das Leben in den Dörfern viel ärmer. Aber entscheidend ist, dass unsere Wehren für die Sicherheit der Bürger und Bürgerinnen immer da sind und dies nicht nur im Brandfall. Erst bei der Hochwasserkatastrophe im August in Bosau haben die Feuerwehrkameraden und
-kameradinnen wieder bewiesen, wie sie aktiv zum Wohl der Bürger ihren Dienst auch zu Nachtzeiten ausüben. Hier waren die Pumpen im Einsatz, das heißt, unsere Wehren müssen auch gut ausgestattet sein, um helfen zu können, wie auch gerade wieder bei einem Autounfall letzte Woche.
Die SPD unterstützt weiterhin alle 8 Ortswehren in ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit.
Außerdem haben wir eine gut ausgestattete Schule mit engagierten Lehrkräften, die wir( so lange genügend Schüler da sind,) auch als weiterführende Schule erhalten wollen, damit unsere Gemeinde auch weiterhin attraktiv bleibt und neue Bürger und Bürgerinnen in unsere Gemeinde lockt. Natürlich muss in Bildung immer investiert werden, aber das ist zugleich auch eine Investition in unsere Zukunft.
Die Innovationsideen der WGB stehen im Widerspruch zu ihren bisherigen Standpunkten, bei denen sie die Feuerwehren als Gewinn für die Allgemeinheit sehen und sie die Schulen nicht gefährden wollen.
Birgit Steingräber-Klinke |
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Pressemitteilung
Birgit Steingräber-Klinke bleibt SPD OV-Vorsitzende
Parteireform – Nein, Windenergie – Ja
Gestern fand im Haus Schwanensee in Bosau die gut besuchte Jahreshauptversammlung des SPD Ortsvereins Bosau statt. Der stellvertretende SPD-Kreisvorsitzende Burkhard Klinke überbrachte die Grußworte für den Kreisvorstand und wünschte der Versammlung einen harmonischen Verlauf.
Zunächst bedankte sich die Vorsitzende Birgit Steingräber-Klinke bei ihrer stellvertretenden Vorsitzenden Claudia Kähler-Boumaza, die seit März nach Kiel verzogen ist, mit einem Buch von Heide Simonis und einer Pflanze für den Balkon für ihre Tätigkeit im Vorstand seit Juli 2007 sowie für ihre Mitarbeit im Schul-, Sozial- und Kulturausschuss der Gemeinde als bürgerliches Mitglied. Auch anderen Vorstandmitgliedern wurde mit einem kleinen Geschenk für ihre Aktivitäten gedankt.

Nach einem kleinen Imbiss und dem Tätigkeitsbericht startete der Wahlmarathon. Die 1. Vorsitzende Birgit Steingräber-Klinke wurde mit einer Gegenstimme in ihrem Amt bestätigt. Stellvertretender Vorsitzender wurde Jürgen Storm, der das Amt seit März kommissarisch übernommen hatte. Der Schriftführer Otto Skusa und die Kassiererin Elisabeth Schloz wurden ohne Gegenstimme in ihrem Amt bestätigt. Zu neuen Beisitzern wurden Beate Müller-Behrens und Rudi Schloz gewählt. Revisoren bleiben Gisela und Werner Lindlahr.
Nun folgte eine Diskussion zur unsinnigen Neuschneidung des Wahlkreises Plön-Süd/Eutin für die Landtagswahl im Mai 2012. Die Ortsvereine Bosau, Ahrensbök und Eutin sind in diesem Wahlbezirk mit nur 12 von 49 Delegierten auf der Wahlkreisdelegiertenversammlung vertreten. Aus Bosau kandidiert Marcus Landsetzer für die Jusos, somit haben die Delegierten eine Auswahl aus drei Bewerberinnen und einem Bewerber. Die Vorsitzende überreichte ihm für die Wahl ein Glücksschwein mit Flügeln Zu Delegierten für diese Versammlung wurden Burkhard Klinke und Gerd Warda gewählt. Als Delegierte für den Kreisparteitag sowie den Kreisparteiausschuss wurden die bisherigen Delegierten Burkhard Klinke und Beate Müller-Behrens wieder gewählt.
Es folgte ein Bericht aus der SPD Fraktion Bosau zum geplanten Wanderweg am Bischofssee und der SPD-Fraktionsvorsitzenden im Kreistag, Burkhard Klinke, informierte die Versammlung darüber, dass die Gemeinde Bosau im Regionalplan II nicht für Windenergie berücksichtigt wurden. Die Versammlung sprach sich dafür aus, sich weiter für das Windeignungsgebiet Hassendorf- Liensfeld einzusetzen. Dabei müssten die Bürger mitgenommen werden und Bürgerwindparks geschaffen werden.
Ein weiterer Diskussionspunkt war die Parteireform. Die SPD Bosau sprach sich
einstimmig gegen die Beteiligung von Nichtmitgliedern an Sach- und Personalentscheidungen aus, denn sonst würden die originären Mitwirkungsrechte der Mitglieder entwertet.
Birgit Steingräber-Klinke 1. Vositzende |
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Beim SPD Sommerfest stellten sich die vier Bewerber für Landtagswahl vor
Bei strahlendem Sonnenschein stellten sich die vier SPD Bewerberinnen für den Landtagswahlkreis 17 Plön-Süd/Eutin im Garten des Hauses des Kurgastes in Bosau vor.

Es sind Katy Hagelberg aus Preetz, Stephanie Karp aus Ascheberg, Marcus Landsetzer aus Bosau und Regina Poersch aus Eutin.
Es war die erste gemeinsame Vorstellungsrunde für die Bewerber, dabei zeigten sie ihre politischen Schwerpunkte auf und diskutierten anschließend bei Gegrilltem mit den Anwesenden.
Der Ortsverein Eutin löste sein Geschenk, eine Einladung zum gemeinsamen Grillen vom SPD Ortsverein Bosau zum 140. Geburtstag ein und war mit einer Abordnung dabei
Die SPD Ortsvereinsvorsitzende Birgit Steingräber-Klinke begrüßte weiterhin den SPD Kreisvorsitzenden Lars Winter und den SPD Fraktionsvorsitzenden im Kreistag Burkhard Klinke. In den Gesprächen waren sich alle einig, es muss und wird einen Regierungswechsel im Mai 2012 in Kiel geben. Außerdem wurde nochmals wieder der Unmut über die unsinnige Wahlkreisschneidung geäußert, die nach dem Regierungswechsel in Kiel sofort wieder rückgängig gemacht werden muss.

v. links nach rechts:
SPD Vorsitzende Birgit Steingräber-Klinke, Stephanie Karp, Regina Poersch, Marcus Landsetzer, Katy Hagelberg
Birgit Steingräber-Klinke |
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Bosau, den 10. 8. 2011
SPD Anträge für die Haushaltsberatungen 2012
1.
Die Plöner Straße im Ortsteil Bosau ist eine Gemeindestraße. In diesem Zusammenhang beantragt die SPD-Fraktion die Sperrung der Plöner Straße für Omnibusse von Linienbusunternehmen per sofort in beiden Richtungen, wenn sie Leerfahrten vornehmen.
Diese Sperrung gilt auch für Fahrten durch Kleinneudorf und Brackrade.
Den betroffenen Unternehmen stehen Kreis- und Landesstraßen zur Umfahrung der Plöner Straße zur Verfügung
Der Hauptausschuss beauftragt Bürgermeister Mario Schmidt, den betroffenen Unternehmen zeitnah, möglichst noch im August den Beschluss mitzuteilen.
Weitere Erklärungen folgen mündlich
2.
Die Planung des Uferweges am Bischofs-See steht an. Die SPD-Fraktion beantragt den Weg als Bohlensteg auf Pfählen mit Geländer umzusetzen.
Ein Bohlenweg passt sich in der sensiblen Situation besser den Gegebenheiten an
a) die Fauna wird nicht zerstört
b) die nötige Entwässerung ist auf natürlichem Weg gelöst
c) es entsteht kein Rückstau von Regenwasser auf den Anliegergrundstücken
d) der Weg verläuft erhöht, dadurch ist in der Regel die freie Sicht auf den See möglich
e) die beiden Übergänge (Jeche und Sackniess) lassen sich leicht lösen
f) dieser Weg wäre eine Besonderheit in unserer Region, die erhöht eine mögliche Förderfähigkeit durch Stiftung Naturschutz, NABU und AktivRegion
Der Hauptausschuss beauftragt Bürgermeister Mario Schmidt zeitnah einen Kostenvoranschlag einzuholen.
Hilfreich wären Kontakt zum NABU; zur Gemeinde Sylt, dort werden diese Wege gebaut.
Weitere Erklärungen folgen mündlich
3.
Im Rahmen der Finanzplanung schlägt die SPD-Fraktion die komplette Streichung des werblichen Namenszusatzes Luftkurort vor, wenn der werbliche Namenszusatz Fremdenverkehrsgemeinde kostengünstiger erlangt werden kann.
Erklärung folgt mündlich
SPD Fraktion Bosau |
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Pressemitteilung zur Einwohnerversammlung |
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Die Gemeinde Bosau führt am 11. Januar 2011
um 19.30 Uhr im Musikraum der Heinrich-Harms-Schule eine Einwohnerversammlung mit dem TOP "Verwaltungsstrukturreform" durch.
Die SPD Bosau möchte hiermit die Bürger und Bürgerinnen der Gemeinde Bosau informieren, was sich hinter diesem "Verwaltungsdeutsch" versteckt, denn durch die amtliche Bekanntmachung wird dies nicht deutlich und die Bürger und Bürgerinnen fühlen sich sicher nicht angesprochen. Doch es geht um die Zukunft der Gemeinde Bosau und hier müssen die Bürger und Bürgerinnen mitgenommen und informiert werden, damit die GemeindevertreterInnen auch wissen, was für Wünsche und Vorstellungen die Bürger haben.
Die Gemeinde Bosau hat zur Zeit noch einen hauptamtlichen Bürgermeister, der auch das Amt Großer Plöner See leitet, gewählt ist er bis 2013. Mario Schmidt bewirbt sich nun aber um das Bürgermeisteramt in Grömitz, so dass, wenn er dort gewählt werden würde, die Gemeinde Bosau im Sommer ohne hauptamtlichen Bürgermeister wäre und auch dem Amt die Leitung fehlt.
Die Gemeinde Bosau kann im Amt Großer Plöner See verbleiben. Das Innenministerium hat jedoch entschieden, dass die Stadt Plön zukünftig das Amt mitverwalten soll in dem die Stadt dem Amt beitritt, was die Stadtvertretung jedoch schon abgelehnt hat. Für sie kommt nur eine Verwaltungsgemeinschaft mit dem Amt in Frage. Im Moment scheinen einige Gemeinden im Amt dennoch einen Amtsdirektor wählen zu wollen, obwohl Mario Schmidt dafür nicht mehr zur Verfügung steht. Ein Amtsdirektor verursacht aber hohe Kosten für das Amt, die bei einer Verwaltungsübernahme durch die Stadt Plön eingespart werden könnten.
Des weiteren hat die Gemeinde Bosau mehr Verflechtungsbeziehungen zur Stadt Eutin (z.B. das Standesamt, die weiterführenden Schulen, Busverbindungen, Einkaufsmöglichkeiten, die Kreisverwaltung), so dass auch bei der Stadt Eutin ein Kostenangebot für die Verwaltungsübernahme eingeholt werden sollte. Außerdem gehört die Gemeinde Bosau auch zum Kreis Ostholstein. Aus diesen Gründen stellt sich die Frage, was möchten eigentlich die Bürger der Gemeinde gern. Denn wie Joachim Gauck (Kandidat für das Bundespräsidentenamt) richtig feststellt, wir müssen offen und ehrlich über alles reden. Die SPD Bosau wünscht sich, dass viele Bürger und Bürgerinnen zur Einwohnerversammlung kommen und mitdiskutieren, damit sie nicht das Gefühl haben, es wird alles hinter verschlossenen Türen ausgekungelt.
Wir setzen uns dafür ein, dass dieses Thema: "Wohin wollen wir mit unserer Gemeinde Bosau? für alle Bürgerinnen und Bürger sehr transparent diskutiert wird und vor allem, dass alle mitgenommen werden.
Birgit Steingräber-Klinke SPD Vorsitzende |
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Pressemitteilung, 30.9.2010
SPD Bosau dankt dem Innenministerium
Danke. Im Innenministerium wird endlich Klartext geredet. Herr Schmidt ist bis 2013 als hauptamtlicher Bürgermeister der Gemeinde Bosau direkt von den Bürgern gewählt worden. Alle Bürger und Bürgerinnen der Gemeinde hatten sich damals für die Hauptamtlichkeit u.a mit einer großen Demonstration eingesetzt.
Die CDU und WGB wollten nun den Bürgermeister zum Amtsdirektor wählen, dadurch wäre unsere Gemeinde ab nächstem Jahr schon durch einen ehrenamtlichen Bürgermeister betreut worden
Die SPD dagegen hat ihren Kurs hartnäckig verfolgt und immer wieder nachgefragt, warum die Eile geboten ist und man so schnell auf das Amtsdirektorenmodell umsteigen will, zumal kein Zeitdruck vorhanden ist. Die Zeit hätte doch sinnvoller für Verhandlungen mit der Stadt Plön über eine gemeinsame Verwaltung genutzt werden können, bei Verhandlungen muss man sich auch immer kompromissbereit zeigen.
Nun fordert das Innenministerium auf, an den Verhandlungstisch zurück zu kehren, denn im Vertrag des Amtes Großer Plöner See ist ein Absatz enthalten, in dem ausdrücklich der Wunsch enthalten ist, mittelfristig mit der Stadt Plön eine gemeinsame Verwaltung zu bilden. Doch das Amt möchte sich nicht von der Stadt verwalten lassen, jetzt wird es aber von oben angeordnet, falls man sich nicht anders einigen kann. Endlich wird eine wegweisende Entscheidung für die Zukunft aufgezeigt, denn man muss doch die absehbaren demographischen Veränderungen sehen und rechtzeitig vernünftige leistungsfähige und wirtschaftlich arbeitende Verwaltungseinheiten bilden.
Liebes Innenministerium, nochmals herzlichen Dank, dass sie die Wahl des Amtsdirektor gestoppt haben.
Anbei noch einmal der Antrag der SPD Fraktion für die Gemeindevertretung u.a. im Juni 2010 zum Thema Amtdirektorenwahl:
- Die Gemeinde Bosau bittet das Innenministerium, den Anträgen der Gemeinde Ascheberg und Bösdorf auf Ausamtung zu entsprechen.
- Der direkt gewählte Bürgermeister der Gemeinde Bosau soll bis zum Ende seiner Amtszeit in der Gemeinde im Amt bleiben.
- Bis 2013 soll die Zielsetzung des öffentlich-rechtlichen Vertrages der Gemeinde Bosau mit dem Amt, die Zusammenarbeit des Amtes Großer Plöner See mit der Stadt Plön zu intensivieren, um eine gemeinsame Verwaltung zu bilden, angestrebt werden.
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Birgit Steingräber-Klinke,
Ortsvereinsvorsitzende
und Fraktionsvorsitzende
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